Can You Feel The Power?!

200 Puls hab ich!

Wer sich entscheidet seinen Pfunden den Kampf anzusagen oder einfach nur fit werden will, der wird sich in der Regel eine schöne Waldstrecke suchen und loslaufen.

So in der Art habe ich mir das auch vor meiner ersten Runde im Wald gedacht. Am Tag darauf habe ich mit einer Freundin über meine neue Passion, das „Joggen“ gesprochen. Sie meinte nur: “ Das finde ich gut. Wie ist den dein Trainingspuls?“
Trainingspuls – ist das so wichtig? Aber ja!
Eine zu niedrige Intensität beim Training führt nicht zu den erhofften Erfolgen, wie höhere Ausdauer. Auf der anderen Seite führt eine zu hohe Belastungsintensität mit unzureichender Erholung über kurz oder lang zum sog. Übertraining – es kommt zur Leistungsstagnation bzw. sogar zum Leistungsabfall.

Nun gut, ich soll also auf meinen Puls beim Training achten. Da ich natürlich nicht alle 2 Min. stehen bleiben wollte um meine Pulsschläge in der Minute zu zählen brauchte ich also eine Pulsuhr.
Leichter gesagt als getan, den bei der Fülle an Angeboten und Produkten die es auf dem Markt gibt, verliert man schnell dir Übersicht.
Nach meiner Auffassung kann ich 3 Hersteller uneingeschränkt empfehlen: Polar, Sigma und Beurer.
Da ich wie immer eine Extrawurst haben wollte und keinen Brustgurt tragen wollte, fiel meine Wahl auf die Beurer PM 110. Naja, meine Starallüren zwangen mich allerdings auch tief in die Tasche zu greifen, mit ca. 110€ wird einem da schon ganz anders. ABER es hat sich gelohnt!

Meine Pulsuhr macht das was sie soll, nämlich den Puls anzeigen. Natürlich wird auch die Uhrzeit und die Laufzeit auf Wunsch angezeigt. Angepasst an Alter, Gewicht und Größe wird ebenfalls der Kalorienverbrauch ausgerechnet. Was mir besonders wichtig ist, dass man sich auf Wunsch auch die Zeit anzeigen lassen kann in der man in seinem Trainingspulsbereich bewegt hat. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Uhr, einzig die manchmal etwas zu langen Zeiten während der Aktualisierung der Pulsanzeige sind etwas störend.
Wer mit Brustgurt laufen will, der muss einiges weniger für seine Pulsuhr hinlegen. Ab etwa 35 Euro gibt es bereits Uhren die dem „normalen“ Sportler alles bieten was man braucht.

Jaja, ich weiß, jetzt drängt sich schon wieder eine Frage auf. Woher weiß ich was mein Trainingspuls ist?
Um einen einigermaßen genauer Wert zu erhalten kann man die KARVONEN-Formel verwenden:

“Max. Herzfrequenz minus Ruhepuls, multipliziert mit Prozentsatz, plus Ruhepuls”
(max. HF minus Ruhe-HF) x Faktor plus Ruhe-HF
z.B. für extensives Ausdauertraining: z.B. 65 % der HF-Reserve –> Faktor 0.65
z.B. für intensives Ausdauertraining: z.B. 85 % der HF-Reserve –> Faktor 0.85


Den Ruhepuls kann man unmittelbar nach dem Erwachen morgens ermitteln, die max. Herzfrequenz wenn man sich zum Beispiel durch einen Bergaufsprint bis zur Erschöpfung belastet.
So bekommt man einigermaßen genaue Werte die für ein „Grundlagentraining“ in jedem Fall ausreichend sind.

Also Freunde, haltet schön euren Puls im Auge und treibt es nicht zu wild.

Bis demnächst
Benjamin Lang

14. Juli, 2008 - Verfasst von bensaar | Der Anfang | , , , , | Noch keine Kommentare

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